25 Jahre Schlemmerwochen - Hotel- und Gaststättenverband Sulzbach-Rosenberg

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

25 Jahre Schlemmerwochen

Bilder
Von (oy) | 28.09.2013 | Netzcode: 3867751




Einzigartig im ganzen Freistaat

"25 Jahre Schlemmerwochen" als Alleinstellungsmerkmal der Gastronomie - Stadtempfang

Sulzbach-Rosenberg. (oy) Die Stadt feiert die Schlemmerwirte und die Wirte feierten sich selbst. "25 Jahre Schlemmerwochen" lautete der gebührende Anlass, die Leistungen der Gastronomie in der Herzogstadt und Umgebung mit großem Empfang und Festakt im Rathaus zu würdigen. Spürbar war dabei stets die Hochachtung vor der unermüdlichen Arbeit der Wirte und ihres Personals, die in großem Maße zum Wohlbefinden der Bevölkerung beitragen.

Inge Girbert freute sich als Ortsvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes über eine illustre Gästeschar, blickte auf die Anfänge zurück und sparte nicht mit Lob für all jene, die stets zum Gelingen der Schlemmerwochen ihren Beitrag leisteten. Besondere Anerkennung galt Altbürgermeister Gerd Geismann für die zündende Idee im Jahr 1988. Der Startschuss sei dann am 13. Februar 1989 gefallen.

"Die Schlemmerwirte sind stolz darauf, heuer die 25. Schlemmerwochen zu präsentieren, denn dies gibt es nur in Sulzbach-Rosenberg - sonst nirgends in Bayern. Deutschlandweit sind es nur die Rheingauwochen, die heuer zum 27. Mal stattfanden", stellte Inge Girbert klar und deutlich heraus.

Für die Betriebe Ristorante-Pizzeria "Imperatore" und Hotel-Gasthof "Zum Bartl" - sie haben bei allen 25 Schlemmerwochen mitgemacht - gab es Geschenke und die besten Wünsche. 1. Bürgermeister Michael Göth freute sich als Schirmherr natürlich ganz besonders über die Erfolgsgeschichte der Schlemmerwirte. Eingangs verwies er schmunzelnd auf einen Leserbrief in der SRZ aus dem Anfangsjahr, in dem der Verfasser kritisierte, dass die Genusswochen genau in der Fastenzeit abgehalten werden.

"Die Schlemmerwochen in Sulzbach-Rosenberg sind ein echtes Aushängeschild und eine feste Institution in unserer Stadt geworden". Aus den anfänglichen regionalen Mottos sei nun in der Jubiläumsausführung eine kulinarische Weltreise geworden.

"Die Qualität und Vielfalt der Küche sowie Regionalität der Produkte haben aus den Schlemmerwochen eine großartige Bereicherung für Stadt und Land gemacht", schloss Göth. Bezirksvorsitzender Hans-Jürgen Nägerl verwies auf die Leistungen von Gastronomie und Hotellerie in Bayern mit 310 000 Erwerbstätigen und einer Wirtschaftskraft, die viermal größer sei als die der Landwirtschaft im Freistaat.

"Und wir haben kein eigenes Ministerium, obwohl wir seit vier Jahren Leitökonomie in Bayern sind", gab Nägerl zu bedenken. Er dankte Inge Girbert als unermüdlichen Motor des Ortsverbandes ("...sie ist fast hauptamtlich auf freiwilliger Basis...") mit einem Blumenstrauß.

Präsentation und Büfett

Was nun folgte waren eine Rede von Sepp Lösch, eine Präsentation zur Historie von Michael Sperber und ein Fingerfood-Büfett der Extraklasse. Wie von Lucullus selbst angerichtet, ließ es bei den rund 200 Gästen keine Wünsche offen. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band "Flying Sticks" der Städtischen Sing- und Musikschule unter der Leitung von Werner Leif Wiesmeth.

"Bruder Lucullus"

als Festprediger Sulzbach-Rosenberg.(oy) Absoluter Höhepunkt des Festaktes zu "25 Jahre Schlemmerwochen" war die Rede von Bruder Lucullus alias Sepp Lösch, der die Historie und örtliche Szenerie der Gastronomie ordentlich auf die Schippe nahm. Nachfolgend einige Zitate aus der gepfefferten Rede:

"Adam und Eva waren ihrerseits schon so was von angefressen - von lauter Äpfeln. Man stelle sich vor, tagein, tagaus nichts anders als Äpfel mampfen."

Von ersten Genüssen, die in der Bibel beschrieben sind

"In seiner Güte, die noch viel grenzenloser war als sein Sodbrennen, verwandelte der Herr das ganze Wasser in köstlichen Wein."

Zu Gastronomie-Problemen bei der Hochzeit von Kanaan

"Heutzutage sind es der EU-rechtliche Regulierungswahn, ein gerade im angeblich so liberalen Bayern mit inquisitorischer Härte durchgesetztes Rauchverbot und der tagtägliche steuerliche Aberwitz, die das Wirte-Piesacken auf die Spitze treiben.

Über Vorschriften, mit denen Wirte zu kämpfen haben

"Keine so übersichtlichen Teller im XXL-Format, auf denen sich in der Mitte verschämt ein Häuflein kulinarisches Gesamtkunstwerk hinduckt, während um den Teller herum ein halberter Besteckkasten aufgeschlichtet ist."

Liebeserklärung an eine "g'scheite Portion" auf dem Teller

"Inge Girberts Sechszylinder-Motor schnurrt weiter im Dienste der hiesigen Gastronomie - für ihre Arbeit hat sie bisher nichts bekommen und auch nichts genommen, und in Zukunft kriegt sie halt jetzt das Doppelte davon.

Über das große Engagement von Vorsitzender Inge Girbert

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü